Sicherheit von Kryptowährungen

January 30, 2018

Wie sicher sind Kryptowährungen? Diese Frage stellen sich zurzeit viele Anwender sowie interessierte Investoren und Unternehmen. In unserem Buch werden wir diese Frage genauer anschauen und auch erklären, weshalb die jeweiligen Aspekte als sicher gelten.

So viel vorweg: Das Thema Sicherheit und Blockchain lässt sich auf verschiedenen Stufen bzw. Dimensionen betrachten. Dazu gehören die folgenden Punkte:

Transaktionen (Funktioniert die Validierung von Transaktionen?)

Konten (Sind die Benutzerkonten sicher?)

Programmierung (Funktioniert der Code wie gewünscht?)

Netzwerk (Wie hoch ist das Risiko einer 51%-Attacke?)

Operationell (Gibt es operationelle oder prozessbedingte Risiken?)

Strategisch (Wie sind die Entscheidungsprozesse strukturiert?)

 

Mit dem Erfolg von Blockchain und Kryptowährungen mehren sich auch die kriminellen Player im Markt. Nicht nur Hacks von Konten sondern auch "klassischer" Diebstahl mehrt sich. Kürzlich fand ein bewaffneter Raubüberfall (berichtet im telegraph.co.uk) in England statt. Dabei wurde ein Bitcoin-Händler (und Betreiber einer Börse für Kryptowährungen) gezwungen, Kryptowährungen im Wert von rund CHF 920'000  an die kriminelle Bande zu überweisen. 

 

diepresse.com berichtete auch von weiteren ähnlichen Vorfällen in den letzten Tagen (in Japan und den USA). Interessant ist vor allem, dass es gemäss diepresse.com auch im Kryptomarkt durchaus Möglichkeiten für eine Aufarbeitung von solchen Verbrechen gibt: 

"Der Überfall in England und der Hack in Japan werden jetzt ein Schlaglicht auf eine oft ignorierte Facette von Kryptowährungen werfen: Der Weg der Gelder ist nämlich nachvollziehbar – ähnlich normalen Bankkonten. Bitcoins sind nicht so anonym, wie es oft behauptet wird. Die Räuber von Moulsford (Vorfall in England) werden die Gelder genauso waschen müssen wie andere Kriminelle ihre Beute. Theoretisch wäre es sogar möglich, die Diebe via Blockchain auszuforschen."

 

Die kommenden Monate und Jahre werden zeigen, inwieweit die Strafverfolgungsbehörden (und allenfalls die Netzwerkteilnehmenden eines Blockchain-Protokolls wie Bitcoin oder so gennannte White-Hackers - also Hackers mit einer "guten" Hackerethik") solchen Verbrechen das Handwerk legen können.

 

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